Wie alles begann ....
Claudia Benedela
Die Idee entstand während eines Sommerfestes eines Arbeitskollegen im Herbst 1999 im zuge eines Gespräches mit einer befreundete Sonder-Schullehrerin.
Es sollten jedoch ganze 3 Jahre vergehen, ehe dieser Traum verwirklicht werden konnte.
Diese Sonderschullehrerin erzählte mir von einem Verein, der "ihre" Kinder in der Schule mit Hund, Katz und noch weiteren Tieren besucht hatte. Der Einfluss, den die bloße Anwesenheit eines sanften, liebenswerten und folgsamen Hundes auf die teilweise schwer verhaltensgestörten Kinder ausübte, war für sie als geschulte Pädagogin verblüffend zu beobachten. Nachdem ich sowohl Hunde- als auch Pferdebesitzerin bin, hatten wir die Idee, dass interessierte Kinder ihrer Klasse, mich und meinen Wallach besuchen könnten. In den ein oder zwei Stunden im Reitstall wollte ich ihnen die notwendigen Arbeiten erklären und ihnen bei der Erledigung helfen. Jedes Kind sollte eine Aufgabe gewissenhaft erfüllen - zum Schluss wären sie mit einer schönes Reitstunde belohnt worden.
Leider wurde aus unserer Idee schlussendlich nichts und ich musste noch weitere 3 Jahre warten. Bis zum Sommer 2002!
Eine Reitkollegin und ich liessen unsere Pferde gemeinsam grasen, während wir uns unterhielten.
Christine Mayer
Christine, die als Praktikantin mit behinderten Kindern in einem Reittherapie-Institut bereits Erfahrung gesammelt hatte, fand meine Idee sehr gut und erzählte mir von Müttern, die ihr gegenüber schon den Wunsch geäußert hatten, dass ihre behinderten Kinder ebenso wie andere Reitschüler auch, ihre Pferde putzen und betreuen durften.
So hatte ich in Christine eine geniale Partnerin gefunden! Keine Woche später hatten wir unser erstes Kind zu Besuch und, was soll ich sagen, es war ein voller Erfolg!
KoMiTi war geboren!